Costa Rica

Rio Celeste

Der Río Celeste ist einer dieser geheimen Orte Costa Ricas, die noch nicht vom Massentourismus entdeckt wurden. Er befindet sich im Nationalpark Tenorio im Norden des Landes.
Da in Liberia keine Touren nach Tenorio angeboten werden, verhandeln wir früh morgens mit einem Taxifahrer. Wir einigen uns auf 80 USD für die rund 80 km lange Strecke und fahren mit Grant und Marina zum Rio Celeste. Die letzten 9 km führt eine Schotterpiste den Hang hinauf. Unser Taxifahrer ist vor Angst um sein Auto dermaßen langsam gefahren, dass wir für diese paar Kilometer eine geschlagene Stunde brauchten.

Rio Celeste

Sind wir in Liberia noch bei strahlenden Sonnenschein losgefahren, so schlug das Wetter um, je höher wir aufstiegen. Die höheren Lagen des Parks werden von Nebelwald beherrscht, während in den niedrigeren Lagen Regenwald angesiedelt ist. Welcome to the Jungle!
Der Rio Celeste bietet einem unter anderem einen einmaligen, bei Sonnenschein hellblau strahlenden Wasserfall, dessen Wasser durch eine Mischung Schwefel und Kalziumkarbonat die besondere blaue Färbung erhält. Die Betonung liegt auf Sonnenschein, der uns mal wieder, wie so oft auf dieser Reise im Stich gelassen hat. Aber wir waren ja schließlich im Regenwald.

Rio Celeste

Das der Regenwald seinen Namen zurecht trägt, mussten wir bei der Wanderung durch den Nationalpark Tenorio feststellen. Der Wanderweg war von Regen stark aufgeweicht und der ganze Trail eine einzige Rutschpartie.

Rio Celeste

Nach drei Stunden «des Müllers Lust» erreichen wir wieder den Parkeingang, wo wir uns erst mal den Matsch von Schuhen, Beinen und Klamotten abspülen. Unser Taxifahrer hat brav auf uns gewartet und fährt uns zurück nach Liberia. Natürlich sehr langsam.

Rio Celeste

Video: Rio Celeste

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